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Wie kann man vorsorgen?

Die wichtigsten Maßnahmen, um Karies vorzubeugen, sind Ihre tägliche Zahnpflege, regelmäßige Kontrollbesuche in der Zahnarztpraxis, eine zahngesunde Ernährung und die Zufuhr von Fluoriden.

Damit kann das Karies-Risiko deutlich eingeschränkt und in vielen Fällen eine Erkrankung verhindert werden. Eine sinnvolle Ergänzung dieser Vorsorgemaßnahmen stellt die professionelle Zahnreinigung (PZR) in der Zahnarztpraxis dar.

Tägliche Mundhygiene

Eigene Prophylaxe

Mindestens zweimal täglich, morgen und abends, sollten die Zähne mit der Zahnbürste geputzt werden. Zusätzlich wird Zahnseide zur gründlicheren Reinigung der Zahnzwischenräume empfohlen, bei großen Zahnzwischenräumen ist eine Zahnzwischenraumbürste manchmal besser geeignet.



Kaugummi

Als sinnvolle, prophylaktische Maßnahme gilt zusätzlich das Kauen von zuckerfreiem (!) Kaugummi. Es regt den Speichelfluss an, neutralisiert die Säure im Mund, die sich nach der Nahrungsaufnahme gebildet hat.

Die professionelle Zahnreinigung

Die professionelle Zahnreinigung (PZR) in der Zahnarztpraxis ist eine sinnvolle Vorsorgemaßnahnme, weil dabei Zahnbeläge gründlicher als es bei der häuslichen Zahnpflege möglich ist, entfernt werden und die Zähne mit einem Fluoridgel gegen weitere bakterielle Angriffe gewappnet werden.

Ernährung

gesunde Ernährung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist gleichzeitig das Geheimnis gesunder Zähne. Obst und Gemüse enthalten Mineralien und Vitamine, die die Zähne schützen. Insbesondere so genannte einfache Kohlenhydrate, wie sie in Süßigkeiten, Chips, Eis oder zuckerhaltigen Getränken vorkommen, schädigen die Zähne. Dabei müssen Sie nicht gänzlich auf die Aufnahme von Zucker verzichten. Sie sollten die Menge, Häufigkeit und Dauer einschränken.

Besser ist es beispielsweise, wenn Süßigkeiten direkt und einmalig nach einer Hauptmahlzeit gegessen und nicht ständig zwischendurch genascht werden. Das gibt den Bakterien weniger Gelegenheit, sich auszubreiten. Außerdem ermöglicht es dem Speichel, seine natürliche Puffer-Funktion auszuüben, also das saure Milieu im Mund nach dem Essen von Süßigkeiten wieder zu neutralisieren. Kleinkinder sollten generell keine zuckhaltigen Getränke zum „Dauernuckeln“ bekommen. Ebenso ist ein süßes „Betthupferl“ Gift für die Zähne.

Fluoridzufuhr

Zu einer gesunden Ernährungsweise und gründlicher Zahnpflege ist es wichtig, ergänzend Fluoride aufzunehmen. Es macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger, wodurch den Säuren der Bakterien das Eindringen in den Zahn erschwert wird. Dieses Mineral können Sie über fluoridhaltige Zahnpflegeprodukte, wie Zahnpasta, Spüllösungen oder spezielle Gelees aufnehmen. Die Aufnahme von Fluorid lässt sich außerdem mit der richtigen Ernährung kombinieren. Schon durch den regelmäßigen Konsum von Vollkornprodukten, grünem und schwarzem Tee, Mineralwasser und fluoridiertem Speisesalz können Sie die notwendige Versorgung sicherstellen. Eltern können für Ihre Kinder schon relativ früh mit Fluoriden in Tablettenform vorsorgen, dies sollte aber nur in Absprache mit unserer Praxis geschehen.

Fissurenversiegelung

Eine Versiegelung der Fissuren, also der feinen Rillen und Kerben in den Kauflächen der Backenzähne, kann bei Milchzähnen wie auch bei bleibenden Zähnen durchgeführt und das Karies-Risiko auf diese Weise um ein Vielfaches gesenkt werden.