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Füllungen & Kronen

Für Kinder ist das Beste gerade gut genug!

Amalgam

Viele Jahre lang wurden Milchzähne entweder gar nicht (“Die fallen sowieso aus”) oder mit quecksilberhaltigen Amalgamfüllungen versorgt.

Neben der möglichen Gesundheitsgefährdung gibt es auch ästhetische Gründe, die gegen Amalgam sprechen: Die dunklen Flecken der Füllungen auf den Seitenzähnen sind nicht unbedingt attraktiv.

Die Krankenkassen erstatten nach wie vor nur die Amalgamfüllung, Alternativen zu Amalgam werden nur mit dem Preis für eine Amalgamfüllung bezuschusst.

Wir finden: Schon der Verdacht ist schlimm genug. Quecksilber ist ein Gift, das wir möglichst vermeiden sollten.

Deshalb werden jetzt vorzugsweise Composite(“Kunststoff”)-Füllungen verwendet, die im Regelfall den Körper nicht belasten, gut halten und ästhetisch ein großer Fortschritt sind. Sie bestehen aus Keramikpartikeln (60 – 75%) in einer organischen Füllmatrix. Mit den modernen Klebern und einer speziellen Fülltechnik halten sie oft ein Milchzahnleben lang.

Übrigens: Als kostenloser Ersatz für Amalgam wird oft ein Zement (Glasionomerzement) verwendet. Zementfüllungen halten aber nur sehr beschränkt, sie “bröseln” geradezu weg – Compositefüllungen sind daher die bessere Wahl.

Wenn ein Milchzahn schon sehr weit durch Karies zerstört ist und er mit einer Compositefüllung nicht mehr aufgebaut werden kann, können Kinderkronen im Seitenzahnbereich und im Frontzahnbereich eingesetzt werden.

Im Frontzahnbereich bestehen sie auch aus dem zahnfarbenen Composite, werden dort aber wie eine komplette Hülle über die von Karies befreiten Milchzahnreste gestülpt.

Im Seitenzahnbereich werden Kronen aus medizinischem Edelstahl verwendet. Die silbernen “Ritter”- oder “Prinzessinnen”-Zähne sind sicherlich nicht das ästhetische Optimum. Sie halten jedoch in aller Regel perfekt und werden von den Kindern leicht akzeptiert.

Es gibt mittlerweile auch zahnfarben verblendeten Kronen, diese sind jedoch sehr teuer und gehen wesentlich leichter kaputt.

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