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Vorsorgemaßnahmen

Eine regelmäßige und persönlich abgestimmte Vorsorge (Prophylaxe) schützt am besten vor Zahnerkrankungen.

Wir möchten Sie dabei unterstützen – neben der antibakteriellen Therapie (ABT) zum Beispiel mit folgenden Maßnahmen:

Vor allem für Kinder geeignet: Sind die bleibenden Backen- und Mahlzähne gewachsen, ist es oft sinnvoll, sie direkt vor Karies zu schützen. Wir reinigen die feinen Nischen auf den Kauflächen der Zähne (die Fissuren) und verschließen sie danach mit einem zahnfarbenen, haltbaren Kunststoff. Dies ist nicht nur eine gute Vorsorge vor Karies, sondern erleichtert Ihrem Kind darüber hinaus die tägliche Zahnpflege.

Erwachsene:
Bei Erwachsenen mit kariesfreien Backen- und Mahlzähnen kann eine Fissurenversiegelung unter Umständen ebenfalls eine gute Vorsorgemaßnahme sein. Wir beraten Sie gerne, ob sie bei Ihnen empfehlenswert ist.

Wir erheben aussagefähige Kennwerte, mit denen wir zum einen die Gesundheit Ihres Zahnfleisches und Ihrer Zähne feststellen können. Zum anderen können wir mit Ihnen besprechen, wie Sie Ihre tägliche Mundhygiene weiter verbessern können. Wir ermitteln insbesondere folgende Kennwerte:

  • DMF-T-Index: Mit ihm lässt sich dokumentieren, welche Zähne im Gebiss von Karies betroffen sind oder waren. Die Abkürzung DMF-T bedeutet:

    D = decayed (kariös oder zerstört)
    M = missing (fehlend)
    F = filled (gefüllt)
    T = teeth (Zähne)

    Um ein bleibendes Gebiss von einem Milchzahngebiss unterscheiden zu können, werden für die bleibenden Zähne große und für Milchzähne kleine Buchstaben verwendet.

  • Parodontaler Screening-Index (PSI): Mit einer dünnen Parodontalsonde messen wir Zahnfleischtaschen und deren Tiefe. Das Ergebnis gibt uns Aufschluss, wie gesund Ihr Zahnbett – also vor allem Zahnfleisch und Kieferknochen – sind.
  • Approximal-Plaque-Index (API): Wir färben Ihre Zähne mit einem besonderen Farbstoff an, um herauszufinden, ob in den Zahnzwischenräumen („Approximalräumen“) Zahnbeläge vorliegen.
  • Sulcus-Blutungs-Index (SBI): Der SBI zeigt uns, ob und in welchem Umfang eine Zahnfleischentzündung vorliegt. Mit einer speziellen Sonde überprüfen wir, ob Ihr Zahnfleisch am Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch (dem Zahnfleischrand) eine erhöhte Blutungsneigung besitzt.

Nach einer antibakteriellen Therapie oder während eines Kontrolltermins besprechen wir gerne mit Ihnen, ob und wie Sie Ihre Mundhygiene zuhause noch verbessern können. Dazu geben wir Ihnen Tipps, welche Zahnputztechnik sinnvoll ist, welche Zahnbürste für Sie empfehlenswert ist und welche Zahnpasta sich für Sie eignet. Zudem können Hilfsmittel wie Zahnseide, Zahnzwischenraumbürsten oder spezielle Mundspüllösungen sinnvoll sein.

Möchten Sie mehr über Vorsorgemöglichkeiten wissen? Wir informieren Sie gerne, fragen Sie uns doch bei Ihrem nächsten Termin danach!

... alles rund um Ihre häusliche Mundpflege, mögliche Vorsorgebehandlungen und Weiteres zum Thema Prophylaxe finden Sie in unserer Gesundheitswelt, dem umfangreichen Online-Ratgeber!