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August 2018 – Warum gerade Zähne besser sind

Dass Zahnfehlstellungen eine ästhetische Beeinträchtigung darstellen, liegt auf der Hand. Je nach Ausprägung können sie darüber hinaus eine Reihe zahnmedizinischer Probleme verursachen. Dazu gehören unter anderem:

Beeinträchtigung wichtiger Grundfunktionen

Zahnfehlstellungen und/oder Kieferanomalien wirken sich vor allem bei Kindern auf wichtige Funktionen wie Artikulation/Lautbildung, Ernährung (Abbeißen, Schlucken und Essen), freies Atmen durch die Nase und die Körperhaltung aus. Damit beeinflussen sie die gesamte Entwicklung eines Kindes. Falls zum Beispiel die Zahnreihen nicht schließen, führt dies oft zu einer verstärkten Atmung durch den Mund. Das belastet die Atemwege und verursacht häufige Erkältungen/Infektionen.

Erhöhtes Karies- und Parodontitisrisiko

Bei schiefen oder verdrehten Zähnen entstehen „Schmutznischen“, die nur schwer zu reinigen sind. Dort verbleibende Speisereste und bakterielle Beläge erhöhen das Risiko für Karies, Zahnfleischentzündungen und Parodontitis.

Kiefergelenksprobleme / Funktionsstörung (Craniomandibuläre Dysfunktion)

Zahn- und Kieferfehlstellungen können zu einem falschen Zusammenbiss und in der weiteren Folge zu Kiefergelenksproblemen, Kopf-, Nacken- und Muskelschmerzen führen. Der Grund dafür sind nervliche und muskuläre Verbindungen zwischen Kausystem (Zähne, Kiefer, Kaumuskeln und Kiefergelenke) mit Kopf- und Halsmuskeln und dem gesamten Bewegungsapparat. Das Beschwerdebild wird heute als Funktionsstörung oder „Craniomandibuläre Dysfunktion“ (CMD) bezeichnet.

Diese Probleme werden durch eine kieferorthopädische Behandlung meist vermieden. In der Regel erfolgt eine entsprechende Korrektur im Kindes- und Jugendalter. Fehlstellungen lassen sich jedoch prinzipiell auch später behandeln.

 

Zur nächsten August-News: Professionelle Zahnreinigung: wichtig für Behandlungserfolg